Da hat man schon wieder 2 Klausuren in einer Woche geschrieben, eine schlechte Mathenote bekommen, einen Berg an Hausaufgaben und sitzt Freitagnachmittag mit dem Ausblick auf ein Workshopwochenende schon etwas verzweifelt da. Nicht ausschlafen, Stunden im Workshop verbringen, nicht nach Hause fahren dürfen und das am Samstag UND Sonntag. "Super", dachten wir. Aber verdammt, wir müden Workshop-Muffel wurden eines besseren belehrt! Uns begrüßte eine sehr sympathische, aufgeschlossene Frau im Rittersaal des schönen Fürstenhauses unserer Internatsschule und ein Lächeln kann, auch an einem Samstagmorgen, Berge versetzen. Wir wurden gleich mit einem teambildenen "Energizer" wachgemacht, der uns erstmal zeigte, wie schwer Kommunikation ohne Worte sein kann, auf jeden Fall ein wichtiger Punkt, mit dem klarkommen muss, wenn man in Länder wie Indien reist. Der Workshop machte riesen Spaß und auf unserer, von Anglizismen durchzogener, Agenda standen folgende Punkte:
¢ Samstag
Sonntag
¢ Einstieg/ Get2know Kulturshock
¢ Kultur? Was ist
das? Akkulturation
¢ Icebergmodel Simulation
¢ Sozialisation Überraschungsgast
¢ Werte Koffer packen
¢ Vorurteile/Stereotypen Teampflege
¢ Interkulturelle Kommunikation Ausstieg
¢ Botschfafterrolle
Das waren auf jeden Fall tolle Punkte, die uns viel Erkenntnis brachten, viel Neues und ein ganz neues Teamgefühl. Am besten hat uns dabei der Punkt "Überraschungsgast" gefallen. Franzi, unsere junge Workshopleiterin, gab uns die Möglichkeit mit einem waschechten Inder zu skypen, der uns schon die wichtigsten Fragen, die uns auf der Seele brannten von Wie verhalte ich mich richtig? Was darf ich anziehen? bis Was geht gar nicht? beantworten konnte. Alles in allem, wurden unsere Erwartungen bei Weiten übertroffen und unsere Vorfreude ins Unermessliche gesteigert! Indien, wir kommen. Ganz, ganz bald.
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