23.01.2014

Zurück in der Stadt


Auch wenn ich jetzt schon für heute, den Freitag, spoilere: Es ist unfassbar schwer mit noch nicht ganz durchgetrockneten Henna-Tatoos an Händen und Füßen einen Blogpost zu verfassen.
Allgemein ist es schwer, Zeit für das Schreiben jetzt in den letzten Tagen zu finden, da sich die Ereignisse überschlagen und kaum eine freie Minute bleibt. Deswegen komme ich auch erst heute dazu, über den gestrigen Tag zu berichten. Ich bitte darum einen bündigen Statusbericht zu entschuldigen.

Früh und noch dunkel war es mal wieder, als wir Kalmeshwar endgültig den Rücken zukehrten. Es war so früh und keiner von uns war wirklich so wach, um zu realisieren, dass wir nun die Schule und die Kinder, die Kindermädchen, die Lehrer, Bijesh Achen und nicht zuletzt unseren liebgewonnen Abhish(r)ek hinter uns ließen und das alles wahrscheinlich nie, beziehungsweise in naher Zukunft ersteinmal, wiedersehen würden. Wahrscheinlich war das besser so, denn Abschiede sind immer eine schwierige Sache. Ein letztes Mal also fuhren wir durch das erwachenende Dorf und über die Landstraßen, mit Hunden, Kühen, Schulkindern auf ihrem Weg und beteten Menschen an den Straßenrändern in Richtung indische Kleinstadt.

Zurück in unsere NCCI-Unterkunft zu kommen ist immer ein bisschen wie Nachhausekommen, da es unsere erste Unterkunft hier in Indien war, und wir dorthin immer gerne zurückkamen.
Auf unserer Tagesagenda stand heute nur eines: Shoppen mit Rucha!
11:30 Uhr kam sie uns abholen und wir stürzten uns prompt in das Menschengetümmel der Innenstadt. Wir begannen mit Food-Shopping im Haldiram's. Ein wahrer Tempel des kulinarischen Genusses. In Vitrinen ist alles über und über mit diversen süßen Köstlichkeiten gefüllt und es ist kein Problem, sich einfach von vorne nach hinten durch zu probieren. Empfehlung für alle Indien-Reisenden: Auf jeden Fall Zeit für einen Haldiram's Shop nehmen und vorher nicht frühstücken.
Danach hieß es Schuhe, Kurtas, Oberteile, Schals, Schmuck und diverses anderes Zeug erwerben, an dem man einfach nicht vorbei gehen kann, wenn man schon mal in Indien ist.
Dabei war es immer ein ganz neues Einkaufserlebniss, je nach dem ob wir in einer Mall (exakt wie eine uns aus der westlichen Welt bekannte), in einem Straßenladen oder auf dem Markt waren.
Zu viel sollte allerdings nicht verraten werden, was wir da so erstanden haben, denn wir möchten euch die Spannung auf unsere indischen Errungenschaften (noch) nicht nehmen. Ihr seht es ja bald in echt.

Abends gab es dann leckeres Essen in einem Straßenrestaurant mit unserer lieben Rucha. Wir kamen erst spät wieder zurück ins NCCI und fingen schon mal an, unsere Koffer zu packen.
Damit werde ich jetzt auch weitermachen, damit dann alles gepackt ist und belasse den Blogeintrag über unseren erfolgreichen Einkaufstag damit so kurz. Bis bald in Deutschland!

Amelie

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über eure Kommentare